Xiao Yu NTE
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Erfahrungsbeschreibung:

2018 brachte mich eine plötzliche und schwere Erkrankung ins Koma und für einige Zeit auf die Intensivstation. Es war zu der Zeit als ich im Koma lag, dass ich mich dem anderen Reich so nah fühlte. Ein Sprichwort sagt: 'Die Menschen werden an die Orte wandern, an denen Sie vor ihrem bevorstehenden Tod am meisten begehrt sind.' Ich war bewußtlos, an einem Beatmungsgerät, und dennoch wußte ich, dass ich sterben würde.

Mein Bewußtsein verlies meinen Körper wie ein Strom aus dünnem, grünem Rauch und dann schwebte ich hinauf zur Decke. Ich beobachtete die Ärzte und Krankenschwestern wie sie mich behandelten als ich einen kurzen Blick auf meinen leblosen, noch immer auf dem Krankenbett liegenden Körper erhielt. Langsam wurde meine ganze Umgebung kleiner und kleiner.

Meine Seele kam auf einem Hügel an, wo eine Wiese mit süßen, kleinen leuchtenden Blumen gefüllt war. Am Fuße des Hügels befand sich ein Backsteinhaus. Meine Großmutter und ich waren es gewohnt dort zu leben als ich 5 bis 13 Jahre alt war, bis meine Eltern mich mit zu sich nach Hause nahmen um bei ihnen zu leben. Dieser Ort war friedvoll und ich fühlte mich behaglich. Als nächstes glitt ich zu einem leicht grünlich gefärbten, Lagerhaus ähnlichem Gebäude, wo es mit vielen Menschen ganz überfüllt war. Sie standen in einer geraden Linie und marschierten vorwärts und von meiner Sicht aus sprachen sie nicht miteinander. In diesem Moment wusste ich, dass ich gestorben war. Ich fühlte mich erleichtert und war gleichgültig gegenüber meinen Kindern, Eltern und Sorgen oder Belastungen.

Später wurden wir von einigen Männern in Uniform gebeten in eine Vorhalle zu gehen um auf eine Nummer zu warten, die aufgerufen wurde. Ich erinnere mich daran eine Nummer bekommen zu haben und auf einer Bank gewartet zu haben. Einer der uniformierten Typen sagte mir: 'Du bist die nächste, geh nicht umher. Du musst nach vorne gehen wenn du an der Reihe bist.' Ich nickte um still mein Einverständnis zu erklären. Da war eine Dame, die hinter mir stand und deren Gesicht ich nicht sehen konnte. Ich konnte sie sagen hören, dass sie schicke Autos fuhr und in einer Villa lebte. Sie bereute es auch nach ihrem Tod nicht. Sie fuhr fort den Rest von uns zu kritisieren, weil wir keine schöne Kleidung zum Anziehen hatten. Dann schimpften die Leute um mich herum mit ihr, auch die in Uniform, sie sagten, dass sie eine Geliebte war, die anderer Leute Familien zerstörte und die es verdient hatte bei einem Autounfall zu sterben. Ich grübelte für mich selbst, dass mein Leben so langweilig gewesen ist im Vergleich zu ihrem.

Einer der Männer in Unfirom kam mit einer Liste zu mir und sagte: 'Wie ist dein Name?' Ich antwortete: 'Ich bin XiaoYu.’ Dann schaute er mich an und sagte: 'Nein, nicht du! Du bist die eine, die es nicht verdient hat jetzt schon zu sterben.' Plötzlich wurde diese Mitteilung durch eine Radiosendung wiederholt: 'Es ist noch nicht deine Zeit gekommen; du bist die Letzte, die es verdient hat hier zu sterben.' Danach tauchte ich in eine Welle von Leere ein.

Die Szene unter mir war chaotisch. Ich hörte so viele piepende Töne von dem Beatmungsgerät und den Überwachungsmaschinen auf der Intensivstation. Ich war überrascht, als ich nach dem Wiedererlangen des Bewußtseins herausfand, dass ich 14 Tage im Koma gelegen war. Während meiner Abwesenheit wurden mehrere Reanimationen an mir durchgeführt.

Sobald ich den kritischen Zustand überstanden hatte, wurde ich für die nächsten 15 Tage auf die normale Patientenstation gebracht, bevor ich aus dem Krankenhaus entlassen wurde. Ich wurde von den Doktoren in der nähe meines Wohnorts weiterbehandelt. Während meiner Erholung konnte ich nicht gehen, konnte nicht Wasser lassen und war an einen Rollstuhl gebunden mit einem Katheter an mir. Während meiner Physiotherapie dachte ich, ich müsste möglicherweise für mein Karma zurückzahlen; sonst würde ich an den Rollstuhl gefesselt sein für den Rest meines Lebens bis ich wieder sterben würde.

Ich hatte viele Dinge während meines Komas vergessen, außer dieser lebendigen Erfahrung, die so schien als wäre sie gestern passiert. Später, nachdem ich aus dem Krankenhaus entlassen worden war, hatte ich meine Geschichte den Kirchenältesten erzählt. Sie sagten mir, ich bin zurückgekommen, weil ich meine Bestimmung noch nicht erfüllt hatte und sie mich deshalb zurückgehen ließen. Sie sagten auch: 'Was du säst, erntest du. Wenn du gute Sachen pflanzt, kannst du Wohlstand genießen. Wenn du schlechte Sachen pflanzt, musst du weiter üben und weiterleben um dein Karma zu heilen.'

Mir ging es auf wundersame Weise besser. Nicht nur, dass ich super schnell laufen kann, ich wurde auch so normal wie jeder andere in der Arbeit und im täglichen Leben. Noch jetzt müssen sie glauben, dass was ich ihnen erzählt habe sei verrückt und glauben sie mir, ich dachte das Gleiche wie sie. Ich war ein Atheist, der glaubt, dass das Bewußtsein einer Person mit dem Tod endet. Du musst nicht an Gott glauben, aber du kannst nicht die Karmas ignorieren.

Hintergrundinformationen:

Datum an dem die NTE stattfand: 2018