Ricardo AH NTE
Home Page Aktuelle NTEs NTE teilhaben


 

Erfahrungsbeschreibung:

Ich, Ricardo AH, bezeuge das Folgende:

Am Samstag dem 26. Juli, 2014, in meiner Pfarrei, als ich gegen 3:10 nachmittags mit dem Essen fertig war, fühlte ich plötzlich einen scharfen Schmerz in meinem Magen. Der Schmerz verstärkte sich rasch.

Woran ich mich erinnere:

Als ich dem Schmerz spürte, stand ich plötzlich auf und machte einen Schritt zur rechten Seite des Stuhls und sagte meiner Begleiterin, Angelica, die mir mein Essen gemacht hatte und neben mir aß: „ Es schmerzt hier oben in meinem Magen, als wäre ich mit einer Nadel gestochen worden.“ Der Schmerz verstärkte sich weiter, ich spürte Angst und etwas wie niedrigen Blutzucker; dann fühlte ich eine unsichtbare, nicht spürbare Kraft die mich zurückzog, aber ich behielt meine Füsse auf dem Boden, als wolle ich vermeiden rückwärts zu fallen. In jenem Moment sah ich ein riesiges weißes Licht vor mir, was auf meinem zentralen Gesichtsfeld anwuchs, um mich vollständig einzuhüllen; ich fühlte als würde ich buchstäblich aus der Realität meines Lebens herausgenommen.

Als das Licht verschwand, war ich in einem Auto mit einer großen Windschutzscheibe, und sah einen Weg auf dem ich zu einigen Hügeln ging. Die Straße war gerade und lang, etwa 20 Km. Der Wagen fuhr einen Abhang hinunter ins Tal. Dort waren ein paar Wellen auf dem Abhang während ich hinunter fuhr. Ich bemerkte mit vielen Einzelheiten das Panorama; die Berge, die Region der Halbwüste, mit einigen Akazien die zufällig in der Landschaft verstreut waren, aber sehr voneinander getrennt. Ich konnte die Farbe der Erde sehen; sie war wie eine Sandfarbe. Im Hintergrund, formten die Berge einen entfernten Rücken, und dahinter war eine riesige weiße Wolke, so groß dass sie das meiste des Horizonts vor mir bedeckte. Die Wolke war sehr hoch, mit vielen Zusammenballungen. Die Wolke wurde direkt von Sonnenlicht getroffen, sah jedoch vollkommen weiß aus, ohne Rottöne. Der Himmel war von einem sehr tiefen, schönen Blau. Keine anderen Wolken am Himmel. Das war die Einzige. Die Linien auf der Straße waren weiß und sie liefen schnell vorbei, so dass ich wusste dass das Auto mit hoher Geschwindigkeit reiste. Ich sah alles ganz detailliert.

Ich fuhr den Wagen nicht, aber ich hatte die Windschutzscheibe vor mir, etwa 20 Zentimeter, vielleicht. Der Wagen fuhr auf der Straße, aber ich konnte den Kontakt der Reifen mit der Fahrbahn nicht fühlen. Ich sah meine Hände nicht, oder bemerkte wie ich gekleidet war, da ich meinen Körper nicht sah. Ich war gepackt von von der Kulisse und moderne Musik spielte im Wagen, ich schätze es war das Radio oder eine Aufnahme die erklang, aber ich erkannte nicht welches Lied es war oder wer sang. Ich hörte auch einen sehr scharfen und diskreten, kaum wahrnehmbaren Klang; eine Art von Piepsen, welches von Perioden der Stille unterbrochen wurde. Es war immer derselbe Ton, aber die Piepser, präsentierten sich nicht identisch, manche waren länger als anderes. Ich hörte auch die Stimme eines Mannes der hinter mir war, aber ich drehte mich nie um, um ihn zu sehen, noch erkannte ich was er sagte, da mein Ohr seine Worte nicht unterscheiden konnte. Ich erinnere mich sehr gut dass ich ihm nie antwortete, noch irgendetwas sagte, aber mein Begleiter redete die ganze Zeit. Nach mehreren Minuten, näherten wir uns den Bergen vor uns, und die Wolke wurde zunehmend größer und heller. Ihr Weiß war beeindruckend und jener Schein wuchs mehr und mehr an; er näherte sich mir bis er mich einhüllte. Im Licht der Wolke, realisierte ich dass ihre Farbe weiß war, aber mir einem goldenen Ton. Ich fühlte in jenem Moment Frieden, Freude und absolute Zärtlichkeit, als ob das Licht mich verbrennen würde und mir vollständige Gelassenheit gäbe. Ich war einer grenzenlosen Liebe unterworfen, so komfortabel wie auf dem Schoss von jemand zu sein. Ich fühlte mich willkommen, bedingungslos geliebt, mir wurden all meine Fehler im Leben vergeben. Alles verschwand, der scharfe Klang, die Stimme meines Begleiters, die panoramische Ansicht, alles. Nun, ich war dort, genoss den Frieden. Im Licht der Wolke, sah ich meinen Körper auch nicht. Ich fand mich mit dem Licht vereint und voller Glück. Ich fragte mich nie ob ich tot wäre oder nicht, noch dachte ich an die Menschen die ich liebe, oder an irgendeine andere Art von menschlicher Bindung. Im Licht fühlte ich all die Liebe die ich für alle Ewigkeit erleben konnte, und ich brauchte nichts weiter. Ich sah nie irgendwelche leuchtende Wesen, keine Engel, noch Christus oder die Jungfrau, oder Heilige oder verstorbene Verwandte. Ich sah niemand dort und fühlte nicht das Bedürfnis mit irgendjemand zu reden. Ich erkannte dass all jene Liebe, die ich vom Licht erhielt, eine Liebe ist die jedem menschlichen Wesen gegeben wird, ob du ein ein höheres Wesen glaubst oder nicht, ob du gut oder schlecht bist. Ich realisierte dass das Licht alle menschlichen Begrenzungen und Bedingungen versteht. Es steht über all dieses Aspekten um jedes Mitglied der menschlichen Familie zu lieben.

Plötzlich wurde das Licht um mich zu einem Blatt aus Eis. Das Eis war vor mir, mit einer Schicht welche die Oberfläche eines Gewässers bedeckte. Ich kam aus dem Wasser heraus, vielleicht war es ein See. Während ich auftauchte, bemerkte ich dass helles Sonnenlicht hinter dem Eis war und perfekt unter die Oberfläche schien, also dachte ich dass das Eis dünn wäre. Ich streckte meine Hand zum Eis aus während ich näher kam, und bemerkte dass zwei Fäden von Blasen auf meiner linken Seite neben mir auftauchten. Jedoch fühlte ich keine Nässe an meinem Körper, noch kaltes Wasser. Als ich die gefrorene Oberfläche erreichte, drückte ich mit beiden Händen dagegen. Ich stieß nicht dagegen, drückte einfach nochmals und nochmals um das Eis zu brechen und konnte es hochheben, es entfernen und meinen Kopf herausstrecken um zu atmen. Nach etwa drei Versuchen, schaffte ich es einen Teil des Eises hochzuheben, und es blieb hängen, als würde es in der Luft über mir schweben, und dann konnte ich meinen Kopf herausstrecken um zu atmen.

Plötzlich, umhüllte das Licht mich wieder. Ich fühlte mich zurück transportiert und erschien an meinem Tisch im Esszimmer sitzend, schwer atmend und mit Anstrengung. Ich saß in meinem Stuhl vor meinem Teller und erkannte dass dort ein Gedeck war mit einem Platzdeckchen, einem Teller, Essbesteck und ein Glas, neben meinem, und ich erinnerte mich daran dass Angelica da war, aber sie war nicht da. Ich war verängstigt zu sehen dass ich am Tisch war und nicht im gefrorenen See, oder auf einer Straße, nicht in einem Paradies, sondern in meinem eigenen Heim. Ich verspürte große Angst, nicht wissend was mit mir geschehen war. Ich hatte das Gefühl von Freude und Frieden, welches ich im Licht fühlte nicht mehr, weil ich Angst hatte plötzlich vor meinem Esstisch 'erschienen' zu sein.

Dann hörte ich die Stimme von Angelica, die hinter mir stand und mir vorschlug dass ich aufstehen solle und hinaus in den Garten gehen um Luft zu schnappen. Ich fühlte Frieden zu sehen dass sie dort bei mir war und fragte: „Was ist geschehen?“ Sie war still. Ich stand schnell auf und ging nach draußen. Sie begleitete mich. Ich fühlte keine Schwäche in meinem Körper, noch Schwindel, Durst, oder Übelkeit. Ich fühlte mich gut, aber ich hatte Angst. Nun, als ich die ersten Schritte im Garten machte, erwärmten sich meine Hände enorm und ein starkes Kribbeln rannte hindurch. Wieder fühlte ich mich verängstigt und Angelica schlug vor ich solle mich für einen Moment ins Bett legen. Ich dachte es wäre das Beste, aber da ich den Gedanken hatte dass ich eine Episode von niedrigem Blutzucker hatte, bat ich sie mir eine Scheibe Brot mit etwas Karamell zu machen. Sie brachte es mir während ich an der Bettkante saß und wartete. Als sie mir das Brot geben wollte, streckte ich meine Hand und erkannte dass ich meine Hand nicht spürte, nur Hitze und Kribbeln und ich sagte zu ihr: „Ich kann meine Hand nicht spüren.“ Sie sah mich still an und ich nahm das Brot aus ihrer Hand, und spürte das Brot nicht. Sofort nahm ich einen Bissen Brot, kaute langsam und schluckte. Ich sah sie an und realisierte dass ihre Lippen weiß waren. Es schien als hätte sie in weißen Sand gebissen, aber dann dachte ich dass sie vor lauter Angst weiß waren.

-“hattest du Angst?“ fragte ich.

-“Ja, sehr. Ich wusste nicht was tun“, erwiderte sie.

-“Deine Lippen sind weiß“, sagte ich zu ihr.

-“Ja, vor Angst, denke ich“, erwiderte sie und blieb still, sah mich besorgt an.

-“Wie lange war ich weg?“ fragte ich.

-“Etwa zehn Sekunden“, erwiderte sie.

-“Nur zehn Sekunden? Aber ich ging verloren als ich aufstand und dir sagte dass mein Magen schmerzt, als ob ich von einer Nadel gestochen würde, ich fühlte einen Abfall in meinem Blutzucker und dann kam ein weißes Licht zu mir und ich fühlte dass jemand mich zurückzog, bis das Licht mich umhüllte und ich in einem Auto auf einer Straße erschien“. Ich gab ihr dieselbe Beschreibung von allem wie das was ich erzählte habe.

Was Angelica sah:

Sie erwähnte dass ich nicht aufstand bevor ich das Bewusstsein verlor. Sie erinnert sich dass ich ihr von meinem Magenschmerz erzählte, als ob ich von einer Nadel gestochen würde, und dass ich zum oberen Teil meines Magens zeigte; ganz plötzlich, beugten sich meine Hände zu meinen Unterarmen, und diese bogen sich zu meiner Brust, und ich krümmte mich, mich auf meinen Teller zu lehnend. Sie sah mich, dachte ich würde spielen, aber als sie mich ansah, noch sitzend, und mein Körper steif wurde, bekam sie Angst. Sie stand sofort auf, ging hinter mich. Sie erkannte dass ich mich abmühte zu atmen es aber nicht konnte. Sie begann mich zu fragen was nicht stimmte und wie sie mir helfen könnte, aber ich reagierte nicht, da ich bewusstlos war. Sie dachte ich würde Krämpfe bekommen aber das geschah nicht. Angelica ergriff rasch meine Arme und versuchte mich im Stuhl aufzurichten. Sie konnte spüren dass ich steif war. Während sie mich zurückzog, reagierte ich, ich kam zurück und drehte mich nach vorne, setzte mich wieder aufrecht hin, atmete schwer und zeigte Furcht.

Nach dem was Angelica mir erzählte:

Nachdem ich ihr mit Aufmerksamkeit und Besorgnis meinerseits zugehört hatte, nahm ich einen zweiten Bissen Brot; ich kaute, schluckte. Das Kribbeln hörte auf und die Hitze in meinen Händen verschwand langsam bis es weg war. Alles war wieder normal.

Dann schlug sie mir vor ich solle ein paar Minuten schlafen, während sie den Tisch abdeckte und abwusch. Dann ging sie nach unten zu ihren Arbeiten. Ich schlief eine halbe Stunde und stand auf für die Messe um 4 und 5 Uhr nachmittags. Ich machte es, mich müde fühlend, mit einer schmerzenden linken Seite die über mein Schulterblatt bis zur Basis des Brustkastens lief, aber der Schmerz war nur an einer kleinen Stelle. Nach der Messe von 5 Uhr nachmittags, fühlte ich mich viel besser, der Schmerz in meinem Magen war noch da, aber fast nicht wahrnehmbar.

Dieses Schreiben machte ich am 30. Juli, 2014, am ersten freien Moment den ich hatte um ihn mit den Einzelheiten die mir einfielen niederzuschreiben.

Hier werde ich veröffentlichen was meine ersten Gedanken darüber waren.

Die ersten Gedanken über meine Erfahrung, veröffentlicht auf Facebook, dann aber zurückgezogen aus Vorsicht, wegen dem Unglauben von einigen meiner Kontakte.

Juli 30, 2014:

Manches was ich in jenem Moment im Innern des Lichts der Wolke fühlte: Ich musste das was Vergänglich ist verlassen um die Ewigkeit absoluter Liebe zu erleben. In diesem Moment, da ich jetzt lebe, fließen das Zeitliche und das Ewige zusammen. Liebe transzendiert die Zeit: sie stoppt sie und wird in einem Augenblick und für ewig, alles. Genau wie man den Fluss der Zeit nicht anhalten kann, kann man die nicht erschaffene Liebe anhalten die jeden Moment zu dir kommt. Das was Leben ist, lebt in dir drin und wartet dort, aber wenn du in dich selbst hinein gehst und danach Ausschau hältst, kannst du es fühlen aber nicht festhalten. Jene Wolke war grandioser als irgendetwas; sein Licht war gebadet in Frieden, eine Umarmung von bedingungsloser Liebe, die mich in ihrer Umarmung hielt, trotz meinen Fehlern in meinem persönlichen Leben. Die Liebe die ich fühlte ist die größte die ich jemals erhielt. Ich fühlte meine Geringfügigkeit, aber ich fühlte auch Dankbarkeit, dass ich mich beim Licht willkommen fühlte. Ich weiß nicht ob etwas bei mir hängen blieb, dass ich so begrenzt bin und so unfähig mich in die Mysterien zu vertiefen, aber ich vertraue jenem Licht, jener Wolke: dem Symbol der Präsenz des Ewigen. Ich hoffe dass mein Leben, oder was davon noch bleibt, mit Dankbarkeit, Frieden, ergebener Devotion getan wird, für das was Schönheit ist: beides alte und neue, die zu lieben ich mir Zeit nahm. Dass meine Entscheidungen aus diesem Treffen entstehen, welches kein einzelner Augenblick war, sondern mir jeden Moment den ich atme, jeden Schlag meines verwundeten Herzen gibt.

3. August, 2014:

Die NTE die ich am Samstag dem 26. Juli hatte, hat mir geholfen jeden Moment des Lebens zu schätzen, die Schönheit von jedem Moment; ich habe ein Gefühl von Bewunderung für jedes Leben; sie hat mir geholfen zu akzeptieren wer ich bin, innerhalb meiner begrenzten Realität. Sie hat mich mitfühlender, verständnisvoller und hilfreicher für andere gemacht. Alle materiellen Dinge scheinen mir nun leer, bedeutungslos; ich habe jenes Verlangen nicht mehr für irgendetwas im Wettstreit zu sein, noch mit jedem zurechtzukommen; ich habe ein größeres Verlangen in Frieden zu sein, zu meditieren, zu beten; die Angst vor dem Tod ist weg, weil ich weiß was mich erwartet, obwohl ich noch eine leichte Furcht vor dem habe was mich zu Tode bringen könnte. Ich habe mehr Bewusstheit von mir selbst und lebe im Moment; ich fühle dass ich innerlich heile, obwohl das ein Duell bedeutet, zwischen alten Mustern und Verhaltensweisen und dem Durchbrechen von Paradigmen, die ich für Jahre hatte. Ich erlebe auch eine andere Empfindung vom Fluss der Ereignisse, beim Umgang mit Menschen. Alles erscheint neu, als wäre ich aus einem anderen Land gekommen um mich zum ersten Mal hier niederzulassen, und dass ich mich an alles anpassen muss was ich vorher machte, aber jetzt habe ich eine andere Perspektive aufs Leben. Es ist seltsam. Ich fühle dass mein Leben einen neuen Sinn hat, einen neuen Zweck, ein Bedürfnis etwas zu beenden was mir anvertraut wurde. Es gibt viele Dinge die ich noch aus jener Erfahrung lerne. Es wird nicht auf einmal assimiliert, es braucht Zeit.

Was ich aus der Erfahrung lernte.

Als ich fortging:

- Der Tod kommt jeden Augenblick, ohne Warnung.

- Es ist unmöglich dem Gefühl vom Licht und dem Fallen in die Leere zu entkommen: menschliche Wesen sind hilflos vor dem Mysterium des Todes.

Auf der Straße:

- Ein Gefühl von totaler Loslösung, absoluter Loslösung von aller Vergangenheit, Respekt für alle Menschen in deinem Leben; eine Empfindung von Stille.

- Unterwegs werde ich gefahren, aber ich fühle mich sicher trotz der Geschwindigkeit.

- Abseits der Strasse auf die Wolke zu, ist alles Halbwüste, fast ohne Leben.

- Das Bild gibt eine Empfindung von Ruhe.

In der Wolke:

- Die Wolke kann eine göttliche Präsenz repräsentieren.

- Die Helligkeit der Wolke kommt auf mich zu und verschlingt mich ehe ich den Berg erreiche.

- Die Empfindung vom Licht empfangen zu werden: bedingungslose Liebe, Zärtlichkeit, Friede, Freude, Sicherheit, Vergebung, in Frieden leben. Nichts ist mehr notwendig; Ich sehne mich nach nichts. Reines Glück, ohne Sehnsüchte, ohne Erinnerungen des Lebens welches ich hatte, ohne Sorgen für diejenigen die  zurückgelassen wurden.

Im gefrorenen See:

- Ich bin verantwortlich für mein eigenes Leben: ich muss mich darum kümmern ohne zu versuchen das Leben von jemand anderem zu klären.

- Nur ich kann kämpfen um nach vorne zu gehen und wiedergeboren werden. Ich fühle dass das Licht mir die Kraft und das Wissen gab das zu tun.

- Ich empfinde dass ich meine vorherigen Überzeugungen und Muster überwinden muss und mein Leben neu beginnen, bestärkt durch die Erfahrung des Lichts.

Bei der Rückkehr:

- Das Gefühl zurück in die Welt geworfen zu werden, ohne danach gefragt zu haben.

- Mich absolut neu zu fühlen bei allem was ich jeden Tag, nach der NTE, wahrnehme.

- Ich habe eine neue Wahrnehmung vom Zeitfluss.

- Ich habe das Gefühl ein 'Reset' zu haben, in der Art wie ich das Leben betrachte, in der Weise jeden Moment zu schätzen.

- Ich habe das emotionale Bedürfnis zu betrauern was in meinem Leben verloren ging. Es ist ein Duell ohne Nostalgie.

- Ich fühle dass meine Vergangenheit tot ist, ich ehre sie für alles was sie mich gelehrt hat, aber ich lasse sie gehen, Gott dankbar für alles was ich erlebt habe.

- Ich fühle das Bedürfnis mich an eine Welt anzupassen die meine Erfahrung nicht kennt oder sie sich nicht einmal vorstellen kann: eine Welt die ich mit neuen Augen sehe, aber nicht einmal beschreiben kann. Ich weiß nur dass es dieselbe Welt ist wie zuvor, aber ich sehe sie nicht mehr aus der alten Perspektive.

- Alles ist neu. Ich habe Probleme bezogen auf Menschen, mit der Welt, mit meinen Aktivitäten wie vorher.

- Ich neige dazu alte Gewohnheiten zu wiederholen, aber sie haben keine Bedeutung mehr. Ich muss mich selbst stoppen und Dinge langsam tun (auf eine Weise gehen, atmen, sprechen, dass ich mich nicht durch meine alten Gewohnheiten verdorben fühle) und eine neue Existenz aufbaue, gegründet auf das was ich in meiner NTE erlebte.

- Ich fühle mich lebendig mit der Gewissheit schon beim Mysterium von Gott gewesen zu sein, in einer Art göttlichem Haus sein. Aber ich weiß nicht wie ich es ausdrücken soll. Ich habe das Bedürfnis in Demut zu leben. Da ich nicht weiß wie ich es mit Worten formulieren soll, halte ich mich still, meditiere, atme, denke, gehe langsam, lebe tief in der Gegenwart, aber ich weiß nicht wie ich das Mysterium ausdrücken soll. Dies ist ein unaussprechliches Mysterium. Ich fühle eine gewisse Traurigkeit nicht fähig zu sein es zu kommunizieren, aber ich nehme es als ein Geschenk wahr von oben, es ist ein persönliches und unverdientes Geschenk, da ich kein Heiliger bin. Ich bekomme den Eindruck dass andere mich nicht verstehen werden, oder meinem Zeugnis keine Wichtigkeit zumessen und denke: „Ich kann es erzählen, aber ich kann meine Erfahrung niemals kommunizieren. Ich weiß dies, muss ich zugeben. Diese Begrenzung ist Teil der Reise des Glaubens.“

- Ich betrachte andere mit Mitgefühl und wundere mich ob sie irgendeine Ahnung haben, von der Essenz der Existenz, die das Licht mich erfahren ließ. Ich bekomme den Eindruck dass sie dies nicht realisieren, und deshalb zerstreut leben, den Interessen der Welt vorgeworfen.  Menschen, die Böses tun, so fühle ich, sind verloren weil sie die Liebe nicht gefühlt haben.

- Die Stille, Meditation und Gebet erlauben mir zu leben was ich im Licht erlebte, aber sie reproduzieren nicht die tatsächliche Erfahrung. Ich kann nur schlussfolgern dass sie vom Licht gemacht wurde, inmitten einer Situation die vielleicht körperlich kritisch war. Vielleicht wurde das menschliche Gehirn so entworfen.

- Zurückzukommen fühlt sich an wie eine Wiedergeburt, aber jetzt ist alles anders. Was einst für mich wichtig war macht keinen Sinn, beides, Themen von Interesse und Beziehungen mit bestimmten Leuten, die mir fast unentbehrlich waren und mit denen ich eine verbindende Zuneigung hatte. Jetzt fühle ich dass es keinen Sinn mehr macht solche Beziehungen oder solche Themen zu vermissen. Was ich im Licht der Wolke in der NTE erlebte, ist ein absoluter Wert gegenüber dem alles andere wertlos ist.

- Ich schätze die Weise das Mysterium zu verkörpern ist Stille, ein Fasten von unnötigen Wünschen, das Gebet der Dankbarkeit und dem Licht zur Verfügung stehen welches mich verschlang, mich mit einer persönlichen Liebe liebte. Ich habe die Absicht zu meditieren, sorgfältig zu atmen, achtsam zu gehen, jeden und alles mit extremer Fürsorge zu behandeln, Menschen mit dem Herzen zu lieben, aber mich nicht in die Lösung ihrer Leben verwickeln zu lassen.

Anmerkung: Für mich ist jenes Licht Gott selbst. Ich schreibe im Text nicht dass es 'Gott' war, denn was ich sah war einfach Licht.

Hintergrundinformationen:

Geschlecht:    Männlich

Datum an dem die NTE stattfand:  26. Juli 2014

Gab es zum Zeitpunkt Ihrer Erfahrung ein damit zusammenhängendes lebensbedrohliches Ereignis?    Ja      Blockierung der Atmung während einer Synkope hervorgerufen von einer unbekannten Ursache. Die Atemblockade war wegen der physischen Stellung die ich während der Synkope (Ohnmacht) hatte. Das Zwerchfell war gehemmt und meine Lungen konnten keinen Sauerstoff erhalten.

NTE Elemente:

Wie betrachten Sie den Inhalt Ihrer Erfahrung?      Ganz angenehm

Fühlten Sie sich von Ihrem Körper getrennt?   Ich verlor die Wahrnehmung meines Körpers

Wie war Ihre höchste Ebene von Bewusstheit und Wachheit während Ihrer Erfahrung, im Vergleich mit Ihrer Bewusstheit und Wachheit im Alltag?    Normale Bewusstheit und normale Wachheit  

Zu welchem Zeitpunkt während der Erfahrung erlebten Sie die höchste Ebene von Bewusstheit und Wachheit?     1. Als ich meiner Vermutung nach stand: Schmerz fühlte.

2. Während der Fahrt auf der Straße: Mir war voll bewusst was meine Sinne mir sagten.

3. Im Licht: Ich erlebte, bei vollem Bewusstsein, Liebe, Frieden, Freude.

4. Als ich aus dem gefrorenen See auftauchte: War ich meiner selbst voll bewusst, des Bedürfnisses das Wasser zu verlassen, fühlte aber keinen Zustand von Wachsamkeit, sondern von Gelassenheit.

Erhöhte sich die Geschwindigkeit  Ihres Denkens?     Unglaublich schnell

Schien die Zeit sich zu beschleunigen oder zu verlangsamen?   Alles schien gleichzeitig zu passieren; oder die Zeit blieb stehen oder verlor jede Bedeutung  In den Szenen wo ich vermeintlich war, im Esszimmer stehend, und im Wagen auf der Straße zu sein, und als ich aus dem Wasser auftauchte, schien die Zeit mir normal zu sein. Dafür hatte die Zeit gestoppt als ich im Licht war. Ich erlebte eine Empfindung von Ewigkeit (keine Reihenfolge von Zeit oder Ereignissen).

Waren Ihre Sinne lebhafter als gewöhnlich?    Lebhafter als gewöhnlich

Hat sich Ihr Sehen auf irgendeine Weise vom normalen Sehen unterschieden?    Mein Sehen enthielt viele Details, mit hyper Realismus (besser wie die Wahrnehmung im täglichen Leben). Ich fühlte die Farben intensiver, die Formen der Landschaft und den gefrorenen See mit mehr Einzelheiten als beim normalen Sehen.

Hat sich Ihr Gehör auf irgendeine Weise von Ihrem normalen Gehör unterschieden?   Hören war weniger genau als im täglichen Leben. Ich konnte nicht unterscheiden was mein Begleiter sagte, noch die Sprache der Menschen erkennen die ich auf der Aufnahme oder im Radio im Auto singen hörte. Ich hörte im Detail den akuten, unterbrochenen Ton der im Auto gehört werden konnte.

Schienen Sie Dinge zu bemerken, die sich an einem anderen Ort zutrugen?    Nein    

Gingen Sie in einen Tunnel hinein oder durch einen Tunnel hindurch?   Unsicher   Statt eines Tunnel war es eine Straße mitten in der Wüste. Der Gedanke ist derselbe aber anders formuliert.

Begegneten Sie irgendwelchen (lebenden) oder verstorbenen Wesen, oder nahmen Sie sie wahr?     Nein    

Sahen Sie ein strahlendes Licht, oder fühlten Sie sich davon umgeben?   Ein Licht deutlich mystischen oder jenseitigen Ursprungs

Sahen Sie ein nicht irdisches Licht?     Ja  Das Licht war sehr intensiv, weiß mit einem goldenen Ton. Obwohl es intensiv war verletzte es meine Augen nicht. Das Licht strahlte all die Gefühle aus die ich wahrnahm.

Schienen Sie in eine andere, nicht irdische Welt einzutreten?    Ein klar mystischer oder nicht irdischer Bereich

Welche Emotionen verspürten Sie während der Erfahrung?     Es gab verschiedene Emotionen oder Gefühle:

1. Als ich vermeintlich stand, fühlte ich Angst.

2.  Als ich im Auto auf der Straße war, fühlte ich Frieden, Gelassenheit und Loslösung.

3. Im Licht, fühlte ich unendliche und bedingungslose Liebe, eine totale Empfindung von Vergebung, einen absoluten Frieden und unbändige Freude.

4. Als ich den gefrorenen See verließ, fühlte ich Frieden und Gelassenheit.

Hatten Sie ein Gefühl von Frieden oder Wohlgefühl?     Unglaublicher Frieden oder unglaubliches Wohlgefühl

Hatten Sie ein Gefühl von Freude?     Ein Glücksgefühl

Hatten Sie ein Empfinden von Einheit oder Harmonie mit dem Universum?     Ich fühlte mich mit der Welt verbunden oder Eins mit ihr.

Schienen Sie plötzlich alles zu verstehen?     Alles über mich oder andere     Ich schien zu realisieren wie die Liebe des Lichts für jedes menschliche Wesen war, dasselbe wie die Vergebung: die universale Akzeptanz. Ich fühlte mich mit der ganzen Menschheit vereint unter derselben liebenden Umarmung vom Licht.

Erlebten Sie Szenen aus Ihrer Vergangenheit?     Nein    

Erlebten Sie Szenen aus der Zukunft?     Nein    

Erreichten Sie eine Begrenzung oder eine begrenzende physische Struktur?     Ja      Die Bergkette, die unten am Ende der Strasse war, war das klare Anzeichen einer Grenze, eines Punktes ohne Wiederkehr, den ich überwand als die Lichtwolke zu mir kam und mich umhüllte.

Kamen Sie an eine Grenze oder an einen Punkt ohne Wiederkehr?   Ich kam an eine Barriere, die ich nicht überqueren durfte; oder wurde gegen meinen Willen zurückgeschickt    Der Weg vom Licht in der Wolke (Punkt ohne Wiederkehr) zum Innern des gefrorenen Sees, war eine plötzliche Änderung der Szene. Die Szene, in der ich das gefrorene Wasser verlasse, war das Ergebnis meiner Entscheidung es zu verlassen um atmen zu können, aber in keinem Moment war mir bewusst tot oder sterbend zu sein. Die Szene könnte meine Entscheidung kennzeichnen, ins Leben zurückzukommen, aber mir war dies während der Erfahrung nicht bewusst.

Gott, Spiritualität und Religion:

Welche Religion hatten Sie vor Ihrer Erfahrung?     Unsicher    A pesar de ser sacerdote católico, durante mi experiencia no vi personas religiosas (Cristo, María, santos, ángeles, etc).

Haben sich Ihre religiösen Praktiken seit Ihrer Erfahrung verändert?     Ja    Ich lebe jeden Moment viel dankbarer, Gott und dem Leben gegenüber. Ich benutze nicht mehr so viele Rituale von klassischen Gebeten (Stundengebete), lebe die Messe aber intensiver. Ich widme mich den Gläubigen mit größerer Liebe wenn ich ihre Beichte anhöre und gebe ihnen Führung.

Welche Religion haben Sie jetzt?     Christian- Catholic   Con la experiencia que padecí tengo una comprensión más profunda del Amor sobrenatural que emana la Luz, la cual es para todos los seres humanos, más allá de todo credo o confesión religiosa. Comprendí también que el amor de la Luz sobrenatural entiende las limitaciones de todo ser humano y lo acepta a pesar de sus errores cometidos en la vida.

Enthielt Ihre Erfahrung Merkmale die mir Ihren irdischen Überzeugungen übereinstimmten?     Inhalte die beides waren, übereinstimmend und nicht übereinstimmend, mit den Überzeugungen die Sie zum Zeitpunkt Ihrer Erfahrung hatten     En la fe católica se considera que quienes mueren en pecado mortal se van al infierno, pero en la experiencia que padecí tuve la certeza de que todo ser humano que muere, aunque tenga pecados mortales, es recibido por esa luz amorosa. Esa Luz recibe en su seno a todo ser humano. La Luz (Dios) comprende nuestras limitaciones y no puede condenarnos por no haber nosotros podido superar nuestras experiencias traumáticas o nuestros cortos criterios humanos que nos inducen a cometer errores y pecados. Tuve la experiencia de que el infierno, si existe, está vacío.

Gab es Veränderungen in Ihren Überzeugungen und Werten wegen Ihrer Erfahrung?    Ja    Ich wertschätze am meisten die Signifikanz von Ewigkeit in jedem Augenblick des Lebens. Ich wertschätze jede Person als unendlich und bedingungslos geliebt, von diesem Licht das mich liebte. Deswegen fühle ich Mitgefühl für jeden. Religiöse Riten und theologische Studien scheinen mir, jetzt, nur Indikatoren zu sein die uns auf die Wahrheit zu führen. Das Licht welches mich in meiner Erfahrung umhüllte, ist die Essenz jener Wahrheit: Gott selbst.

Schienen Sie einem mystischen Wesen oder einer Präsenz zu begegnen, oder hörten Sie eine nicht identifizierbare Stimme?     Ich hörte eine Stimme die ich nicht identifizieren konnte

Sahen Sie verstorbene oder religiöse Geister?     Nein

Begegneten oder bemerkten Sie irgendwelche Wesen, die vormals auf der Erde lebten und die namentlich in Religionen beschrieben werden (z.B.: Jesus, Mohammed, Buddha usw.)?     Nein   

Erhielten Sie während Ihrer Erfahrung Informationen über eine Existenz vor der sterblichen Existenz?     Nein    

Erhielten Sie während Ihrer Erfahrung Informationen eine universale Verbundenheit oder Einheit?     Ja     Experimenté en la luz un sentido místico de unidad de todo el género humano con lo divino; un llamado universal a estar destinados todos a esa luz para siempre.

Erhielten Sie während Ihrer Erfahrung Informationen über die Existenz Gottes?     Ja     Esa luz es para mí la esencia misma de Dios.

Betreffend unser irdisches Leben außerhalb der Religion:

Erhielten Sie während Ihrer Erfahrung besonderes Wissen oder Informationen über Ihre Bestimmung/Ihr Ziel?     Ja     Mein einziger Zweck im Leben ist jedes menschliche Wesen zu lieben, mit der Liebe die ich vom Licht erhielt. Das ist das einzige wahre Leben.

Erhielten Sie während Ihrer Erfahrung Informationen über den Sinn des Lebens?     Ja   Dentro de la experiencia sentí que todo ser humano sólo tiene un significado y propósito: vivir en el dinamismo del amor de esa Luz.

Glauben Sie nach Ihrer Erfahrung an ein jenseitiges Leben?     Unsicher     Ja     Dentro de la luz tuve la certeza de que ese amor, esa paz, ese gozo, ese sentimiento de perdón eran eternos y que todo ser humano los va a experimentar eternamente, por tanto después de la muerte física.

Erhielten Sie Informationen wie wir unsere Leben leben sollen?     Ja     Que el amor que debo vivir es el mismo amor que recibí de la Luz. Amar a los demás de modo total, incondicional, como me sentí amado por esa Luz.

Erhielten Sie während Ihrer Erfahrung Informationen betreffend die Schwierigkeiten, Herausforderungen und Nöte des Lebens?     Ja     - Que todo sufrimiento humano en la vida es causado por el apego.

- Que el reto principal que cada uno tiene es el de hacerse cargo de sí mismo.

Erhielten Sie während Ihrer Erfahrung Informationen über Liebe?     Ja     El amor que emanaba de la luz es un amor incondicional, eterno, gratuito, que todo lo abraza. Es un amor que se dona a todo ser humano.

Welche Veränderungen traten in Ihrem Leben auf nach Ihrer NTE?     Unsicher     Große Veränderungen in meinem Leben. Ich lebe jeden Moment mit mehr Freude, achte auf jedes Detail. Ich fühle mehr Mitgefühl für Menschen als vorher, aber ich respektiere ihre Autonomie und versuche nicht emotionale Bindungen von Abhängigkeit mit irgendjemand zu schaffen. Vor der Erfahrung hatte ich emotionale Abhängigkeitsbindungen mit meinen Angehörigen.

Haben sich Ihre Beziehungen spezifisch verändert wegen Ihrer Erfahrung?     Ja    Ich halte meine Beziehungen natürlich, ohne mich an irgendwelche Angehörigen zu binden. Ich verhalte mich auf eine verständnisvolle, gelassene und mitfühlende Weise gegenüber Menschen mit denen ich interagiere.

Nach der NTE: 

War die Erfahrung schwierig mit Worten auszudrücken?     Ja     Zu formulieren was ich fühlte als ich im Licht war ist nicht leicht, denn es waren Gefühle von unendlicher und bedingungsloser Liebe, ein Gefühl vollständiger Vergebung, ein absoluter Friede und eine unbändige Freude. Aber diese Adjektive haben keinen Referenzpunkt in gewöhnlichen alltäglichen Erlebnissen.

Wie genau erinnern Sie sich an die Erfahrung im Vergleich zu anderen Lebensereignissen die um dieselbe Zeit stattfanden?     Ich erinnere mich genau so gut an die Erfahrung als an andere Lebensereignisse, die um dieselbe Zeit stattfanden     La precisión de los recuerdos que tuve fue tan precisa como los momentos cercanos porque consistieron para mí en una vivencia real. Sólo tuve mayor precisión de la experiencia dentro de la Luz, en la que los sentimientos positivos fueron increíblemente su

Haben Sie irgendwelche übersinnliche, außergewöhnliche oder andere besondere Gaben nach ihrer Erfahrung, die Sie vor Ihrer Erfahrung nicht hatten?     Nein    

Gibt es einen Teil oder mehrere Teile Ihrer Erfahrung, die für Sie besonders bedeutsam oder signifikant sind?       Ich finde jeden Teil meiner Erfahrung hoch signifikant und erklärte es in der Geschichte oben und in den Lektionen die ich aus jener Erfahrung lernte.

Haben Sie diese Erfahrung jemals anderen mitgeteilt?     Ja     Das erste Mal dass ich sie mitteilte war etwa zwei Minuten nachdem sie mir passierte. Ich erzählte es meiner Köchin, die bei mir war und mitbekam was mit mir geschah. Ihre Reaktion werden in der Geschichte beschrieben die ich oben präsentierte. Gegenwärtig kontrolliert meine Köchin meinen Gesundheitszustand und fand dass meine Erfahrung intrigierend ist und ihr half jeden Moment des Lebens zu schätzen.

Hatten Sie vor Ihrer Erfahrung irgendein Wissen über Nah-Tod-Erfahrungen (NTE)?     Ja     Ich erinnere mich gerade dass, als ich ein Teenager war (in den Neunzigern) es ein amerikanisches Fernsehprogramm gab, welches in Mexiko ausgestrahlt wurde, das von NTEs sprach, aber das interessierte mich nie. Ich sah nie eine volle Episode davon, da ich dachte es seien erfundene Geschichten.

Wie beurteilten Sie die Realität Ihrer Erfahrung kurz nachdem sie stattfand (Tage oder Wochen)?     Erfahrung war definitiv real     Die Realität meiner Erfahrung schien immer echt, real, da sie aus einer wahren Erfahrung bestand. Ich habe keinen Zweifel daran.

Wie beurteilen Sie die Realität Ihrer Erfahrung jetzt?     Erfahrung war definitiv real     Die Realität meiner Erfahrung schien immer echt, real, da sie aus einer wahren Erfahrung bestand. Ich habe keinen Zweifel daran.

Hat irgendwann in Ihrem Leben irgendetwas je einen Teil der Erfahrung reproduziert?     Unsicher    Wenn ich achtsam, still, langsam gehe und mich auf meine Atmung konzentriere, fühle ich als wäre ich in jenes Licht gehüllt welches mich während meiner Erfahrung umhüllte, aber nicht genau dasselbe.

Gibt es irgendetwas Anderes betreffend Ihre Erfahrung, das Sie hinzufügen möchten?     Ich würde gerne jenes Licht in mir fühlen, und die Gefühle die ich darin hatte, aber ich würde meine Gesundheit dafür nicht in Gefahr bringen. Im Licht hatte ich die Gewissheit dass die Liebe, jener Friede, jene Freude, jenes Gefühl von Vergebung ewig waren, und dass jedes menschliche Wesen es für die Ewigkeit erleben wird, nach dem physischen Tod. Das Licht ist für mich:  die wirkliche Essenz von Gott. Im Licht erlebte ich eine mystische Empfindung von Einheit der ganzen Menschheit und dem Göttlichen, einen universellen Ruf dass wir alle für dieses Licht bestimmt sind, für immer. Alles menschliche Leiden im Leben wird durch Bindungen verursacht. Die hauptsächliche Herausforderung die jeder hat, ist sich um sich selbst zu kümmern. Die Liebe die vom Licht ausging, ist eine bedingungslose Liebe, ewig, allumfassend. Es ist eine Liebe die sich selbst jedem menschlichen Wesen schenkt. Die Liebe die ich leben soll ist dieselbe Liebe die ich vom Licht erhielt: andere auf eine vollständige Weise zu lieben, bedingungslos, wie ich mich von diesem Licht geliebt fühlte. Der katholische Glaube glaubt dass diejenigen die in Todsünde sterben in die Hölle gehen werden, aber in der Erfahrung die ich hatte, fühlte ich mich gewiss dass jedes menschliche Wesen das stirbt, sogar mit Todsünde, vom liebenden Licht begrüßt wird. Jenes Licht empfängt jedes menschliche Wesen in ihrem Mutterschoß. Das Licht (Gott) versteht unsere Begrenzungen und kann uns nicht verurteilen dafür, dass wir nicht fähig sind unsere traumatischen Erfahrungen zu überwinden, oder unsere Defizite, die uns dazu bringen Fehler und Sünden zu machen. Ich hatte die Empfindung, dass wenn die Hölle existiert, sie leer ist. Die Genauigkeit der Erinnerungen die ich hatte war so genau wie Lebensereignisse, denn für mich war es ein reales Geschehnis. Ich hatte nur die präziseste Erfahrung im Licht, wobei positive Gefühle unglaublich stärker in Intensität und Präzision waren, als jedes Gefühl welches in meinem täglichen Leben erlebt wurde.

Gibt es irgendwelche anderen Fragen die wir stellen könnten, um Ihnen zu helfen, Ihre Erfahrung zu vermitteln?      Ich sehe es als sehr wichtig an, dass Sie nach den Nachwirkungen fragen, in den Wochen nach der NTE, die jede Person erfährt. Ich erzählte von jenen Nachwirkungen im Text der meiner Geschichte folgt: Lektionen von meiner NTE und wie ich mich in den Tagen nach meiner NTE fühlte.