Jeff G TDE
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Erfahrungsbeschreibung:
Ich machte heute Morgen mit meiner Frau einen Spaziergang durch die Einfahrt um mir die Arbeit anzusehen welche ein paar Arbeiter gestern ausführten um unsere Telekom-Kabel zu verlegen. Die heutige Dosis von Schmerz-Medikamenten erlaubte mir meine körperlichen Schmerzen zu ignorieren und mir ihre Arbeit anzusehen. Meine Frau und ich dachten dass ihre Arbeit gut aussah und dass wir jetzt das Projekt zur Erneuerung unserer Einfahrt beenden konnten. Wenn ihr mich einige Tage vorher gesehen hättet als ich ins Traumazentrum eingeliefert wurde, so hätte dies nichts weniger als ein wahnhafter Traum geschienen.
Als ich am Samstagmorgen auf meinem Weg über die NC215 einen grossen Sturz von der Brücke erlebte, empfand ich nichts außer Schuldgefühlen. Ich hatte gerade den Morgen damit verbracht unten aus dem Tal hinauf zum Blue Ridge Parkway zu fahren, der Straße welche parallel mit dem Pigeon River verlief folgend. Ich hatte schon lange den höchsten Punkt erreicht und rannte nun wie ein geölter Blitz nach unten. Ich sang während mein Fahrrad um jede Kurve flitzte, da ich es liebe um Kurven zu fahren, und meinen inneren Kern benutzte um dies zu kontrollieren. Ich habe diese Fähigkeit viele Male praktiziert, und alle nationalen und weltweiten Wettrennen haben Teile mit herausforderndem Gelände und Fahrbedingungen um deine Medaille zu testen. Das bedingt starke Konzentration um in deiner Spur zu bleiben und deine Augen müssen nicht nur auf Geröll oder Steine auf der Straße achten, sondern auch auf Autos die nach oben oder unten fahren und ein Risiko bedeuten. Für einen Radfahrer ist alles auf der Straße eine Bedrohung. Ich habe keine mit Stahl ummantelten Gürtelreifen, Stoßstangen oder Sicherheitsgurte. Da bin nur ich, mein Fahrrad und mein Helm. Der Helm zumindest war neu. Ich bin 54 Jahre alt (nicht mehr neu) und mein Fahrrad war kürzlich neu eingestellt und fuhr großartig (wie neu).
Diese Kurve war eine von vielleicht 25 durch die ich während der Abfahrt hindurch musste. Sie beinhaltete den Pisgah Fluss auf einer Brücke zu überqueren welche die Anwohner 'Arches Bridge' nennen. Ich schätzte sie falsch ein. Ich bin schon vorher über diese Brücke gefahren, erinnerte mich aber nicht mehr daran dass die gesamte Kurve etwa 120 Grad hat und nicht nur 90. Die Kurve ist abrupt. Als ich meinen Irrtum bemerkte, hatte ich keine grosse Wahl. Mein Rad traf frontal auf das Geländer und ich flog über die Brüstung. Laut meiner Garmin Tracking Vorrichtung ging ich in fünf Sekunden von 33,4 MPH auf 0.
Das einzige was ich sagte während ich durch die Luft flog und nicht wusste wo ich landen würde war 'Jesus'. Ich hielt die Lenkstange so fest ich konnte, darauf zählend dass das Rad einen Teil des unvermeidlichen Aufpralls dieses freien Falls absorbieren würde. Ich erinnere mich dass das Vorderrad den Stein des Geländers traf und das Hinterrad aufstieg und mich mitnahm. Es war ein freier Fall in das 'Darunter' und ich hörte das Flusswasser sobald ich den Rand der Brücke hinter mir hatte.
'Jesus'. Ruf seinen Namen an. Das ist was man uns sagt.
Ich hatte in jenem Moment einen unaussprechlichen Frieden. Entweder würde ich dies überleben oder nicht. Ich wusste nicht wo ich landen würde. Ich wusste nicht ob ich ins Wasser fallen würde oder nicht.
Etwa eine Minute später, sass ich am Rand der Straße, neben dem Geländer, die rechte Seite meiner Brust haltend. Ein Auto kam vorbei und sah mich dort sitzen. Der Name des Typs im Auto war Gary und er kam zu mir.
„Ich stehe unter Schock“, ich musste ihm sagen was vorging. „Ich brauche 911.“
Er fragte mich etwas. Ich nickte. Ich erinnere mich jedoch nicht mehr daran was es war.
Keiner von uns hatte Netz-Kontakt. Ich legte mich hin. Er hielt ein paar weitere Autos an. Ein Auto fuhr nach oben vom Parkway um Netz-Kontakt zu bekommen. Das andere Auto fuhr nach unten ins Tal um Netz-Kontakt zu bekommen. Der Plan war dass beide 911 anrufen und ihnen sagen sollte schnell eine Ambulanz herbei zu senden.
Als die Ambulanz ankam, sagten die Ersthelfer zu mir, „Kann ich dir einige Fragen stellen?“ Ich nickte 'nein', da die Schmerzen in meiner Brust jetzt unerträglich wurden. Es gab jetzt keine angenehme Stellung mehr.
Die Ambulanzleute luden mich auf und brachten mich ins nächstgelegene Spital. Sie gaben mir eine Morphiumspritze, aber diese wirkte nicht. Mein Fahrrad hatte ein paar Saltos gemacht und war auf den Rädern gelandet, am Rand des Flusses unten. Meine Vordergabel war gebrochen und meine Brust krachte so hart gegen die Lenkstange dass ein Haufen Knochen zerbrach. Das Krankenhaus machte einen schnellen Satz von Röntgenaufnahmen und CT Scans ehe der zuständige Arzt sich an den Ambulanzfahrer wendete und ihm sagte dass ich zu viele gebrochene Knochen hatte um dort behandelt zu werden. Sie legten mich zurück in den Wagen und brachten mich in ein anderes Krankenhaus.
Ich verbrachte die nächsten 3 Nächte auf der Traumastation des Krankenhauses. Am ersten Morgen als ich aufwachte kam mein Arzt zu mir um über das zu sprechen was geschehen war. Es gab keine Doppeldeutigkeiten in seiner Diagnose.
„Zumindest bist du noch lebendig.“ Das wusste ich, aber ich hatte sonst niemand dies sagen gehört.
Die Sanitäter hatten mir erzählt dass ich 20 Fuß tief gefallen war. Ich glaubte es ihnen nicht, aus einem reinen Indizienbeweis. Ich habe keine Schrammen/Schnitte/Prellungen außer auf der rechten Seite meiner Brust. Mein Helm war unversehrt. Die Vordergabeln meines Fahrrads sind zerstört aber ansonsten sah alles perfekt aus. Sogar meine Kette war noch dran.
Mit der Bedrohung vom COVID19, wurde weder der Familie noch Freunden erlaubt irgendwo im Krankenhaus zu sein. Am zweiten Tag hatte ich das Personal und die Pfleger kennen gelernt. Sie hatten auch mich kennen gelernt.
Am Ende des zweiten Tages kamen der zuständige Arzt und eine Krankenschwester gleichzeitig ins Zimmer. Beide waren auch Fahrradfahrer. „Wir kennen schon deine Art“, sagten sie. Das war kühn, wenn man bedenkt dass ich der Kunde und sie die Dienstleister waren. Sie sprachen aus einer professionellen und gleichzeitig mitfühlender Perspektive, und ich schätzte dies.
„Du wirst die Neigung haben dort hinaus zu gehen und dein Dring zu drehen ehe du ganz geheilt bist.“
Stille. Sie kannten mich.
„Du musst deinen Körper heilen lassen und auf einem Rad im Keller fahren müssen. Du musst auch Spaziergänge mit deiner Frau machen und keine stundenlange Läufe in den Wäldern.“
Ich nickte oft während sie sprachen. Es sprach Weisheit aus ihnen. Vielleicht war es ein Segen dass jenes Jahr eine Niete für athletische Ereignisse war.
„Die zwei ersten Monate nach einem Unfall sind die Hölle“, sagte der zuständige Arzt. „Und ich weiss es da ich mir letzten Sommer auch zwei Rippen gebrochen hatte. Die zwei darauf folgenden sind zu schaffen, und du wirst bis dahin eine Routine damit haben. Die letzten zwei bis vier Wochen wirst du vergessen dass du verletzt wurdest, bis du spezifische Bewegungen machst die deinen Bewegungsumfang herausfordern. Dann wirst du dich daran erinnern dass du ein größeres Trauma erlebt hast. Lass dir Zeit, und du wirst wieder zu 100% draußen herum kreuzen.
„Wir möchten dich nicht mehr für eine gleiche Sache hier sehen“, sagte die Krankenschwester.
„Seit wann haben Krankenschwestern grosse Eier entwickelt?“
Drei Tage nach dem Unfall und nach viel Atemtherapie, zog ich Strassenkleidung an und machte mich bereit wegzugehen. Ich schaute aus meinem Krankenhauszimmer und überlegte was gerade geschehen war. Ich war so versunken darin die schönen Farben an den Seiten der Straße zu betrachten dass ich meine Konzentration verlor, die tatsächliche Fähigkeit die ich zu entwickeln versuchte.
Ehe ich wegging kam eine vom Krankenhaus zugewiesene Beraterin in mein Zimmer.
„Mein Herr, wissen Sie was PTBS ist?“
„Ja.“
Nun, bei diesen Arten von Ereignissen (sagte sie 'in Todesnähe'?), ist es normal dass Sie während einem Monat jeden Tag oder sogar jede Stunde an dieses Ereignis denken werden. Aber es ist nicht normal für ein ganzes Jahr jeden Tag daran zu denken. Wenn Sie Hilfe benötigen, so möchte ich Ihnen hier diese Liste von Hilfsdiensten geben.“
„Tut mir leid, aber ich habe meine Lesebrille nicht dabei“, war alles was ich antworten konnte.
„Das ist in Ordnung. Aber ich werde sie in diesen Behälter mit Ihrer Fahrradkleidung tun, OK?“
Sie wusste bereits dass ich der Fahrradtyp war.
Sie ging so rasch wie sie gekommen war. Das Team von Pflegern die mich in den letzten drei Tagen kennen gelernt hatten, sahen sie ein Risiko von PTBS bei mir? Ist das sogar möglich? Hatten sie Erfahrung darin das Risiko von PTBS zu diagnostizieren?
Die Heimfahrt nach dem Unfall verlief ereignislos. Die Schmerzmedikamente die sie mir mitgaben funktionierten gut, aber ich würde sie nur für einige Tage benutzen. Ich kam nach Hause und wir brachten den Liegesessel in unser Schlafzimmer. Jener Stuhl würde für die nächsten ein oder zwei Wochen mein Schlafplatz sein.
Mein Freund Ed sagte mir ich solle mir ein Tattoo machen lassen als Denkmal an mein Ereignis. Ich werde darüber nachdenken.
Ich muss jetzt heilen.
Die Version von Linda:
Samstag.
Es ist Samstag Nachmittag, wir sind in Columbia zu Besuch bei Mutter und Vater. Die Kinder und ich haben sie in den Wochen seit wir aus Spanien zurück sind nicht gesehen. Jeff entschied sich nicht mitzukommen. Er musste einige Male auf eine Arbeitsstelle gehen und wollte nicht riskieren ihnen krankmachende Bakterien mitzubringen. Und - es traf sich so, dass es ein schöner Tag zum Fahrradfahren war. Er plante zum Blue Ridge Parkway zu fahren. Eine dreistündige Autofahrt an einen seiner Lieblingsorte fällt ihm nicht schwer.
Gegen 4 Uhr, während wir uns verabschiedeten, schickte ich Jeff eine SMS um ihm zu sagen dass wir jetzt abfahren würden, und dass er mich anrufen solle wenn er wieder sicher bei seinem Wagen angekommen war. Mein Telefon klingelt. Die Rufnummer zeigt Jeff an. Ich antworte und sage „das war gutes Timing.“
Stattdessen höre ich eine Frau namens Heather. Sie stellt sich als Notärztin vor. „Wir haben ihren Mann hier, zuerst mal, er wird wieder in Ordnung kommen.
Er fiel vom Rad und wir transportieren ihn ins Krankenhaus. Seine Schulter und sein Kiefer schmerzen deswegen will er nicht sprechen, aber er bat mich Ihnen zu sagen Sie sollen kommen und sein Fahrrad und sein Auto zu holen. Heather gab mir einige Informationen und wir hängten auf.
Wir verabschiedeten uns rasch von meinen Eltern und gingen weg. Erst als wir die Autotüren schlossen und ich aus der Einfahrt fuhr sagte ich zu den Kindern: „Wir haben ein Problem.“
Ich wusste dass wir zuerst nach Hause fahren mussten um die Ersatzschlüssel für das Auto zu holen, sowie Kleider für Jeff - da ich annahm dass seine Fahrradkleidung kaputt war, und Ersatzkleidung für mich falls ich schlimmstenfalls die Nacht dort verbringen musste, um ihn am folgenden Tag wieder nach Hause zu bringen
Kurz bevor ich wegfuhr, erhielt ich einen Anruf von einem Kaplan der bei Jeff gewesen war. Er sagte dass er bei Jeff im Krankenhaus war. Er erzählte uns dass Jeff Ok wäre, dass er aber nicht wirklich reden konnte weil sein Kiefer so schmerzte, dass Jeff aber sicher stellen wollte dass ich sein Auto und sein Fahrrad abholen würde. Dar Kaplan sagte mir dass das Krankenhaus keine Besucher bei den Patienten erlaubte wegen der Covid-Krise, wenn ich aber Gepäck für ihn hätte so könnten sie mich am Eingang treffen und ihm die Sachen bringen. Mir war da noch nicht klar dass er nicht mehr im ursprünglichen Krankenhaus war welches die Notärztin mir angegeben hatte. Wir fuhren etwas nach 6:00 Uhr nachmittags weg. Ich brauchte das Navigationsgeschick von Alex in diesem Teil des Staates, er wusste genau wo Jeff parkte wenn er jene Route nahm. Aus irgendeinem Grund hatte Jeff mir am Morgen ein Foto geschickt wo er geparkt hatte, als wolle er sagen dass Alex genau weiss wo das ist.
Wir begannen unsere Fahrt und ich bat Alex für mich einige Botschaften an ein paar Leute zu schicken. Ich brauchte Gebetskrieger um Jeff den Rücken zu stärken. Ich hatte Angst da ich keinerlei Informationen erhalten hatte über seine Verletzungen. Alex schickte auch Botschaften an seine Kirchenfreunde in Arizona um zu beten.
Etwas nach 7 Uhr rief Jeff schliesslich an. Er klang seltsam - das mussten die Medikamente sein die zu wirken begannen. Er konnte mir sagen dass er 'eine gebrochene Rippe und eine teilweise punktierte Lunge hatte und dass seine Beine in Ordnung waren.“ Er war in das Traumazentrum vom 'Mission Krankenhaus' in Asheville transferiert worden. Er bat mich wiederum sein Fahrrad und das Auto zu holen und ich liess ihn wissen dass wir unterwegs waren. Er sagte mir dass er ein paar Tage dort bleiben würde und dass wir ihm nichts hinbringen müssten. Ich bat ihn eine Krankenschwester oder einen Doktor zu bitten mich zu rufen wenn sie zu uns kommen würden, um uns auf den neuesten Stand zu bringen.
Ich rief den Brandmeister an um zu sagen dass wir unterwegs waren und gegen 9:30 ankommen würden. Ich musste auf die Mailbox sprechen. Wir würden also das Auto zuerst holen. In jenem Moment war ich froh dass ich Rachel und Alex bei mir hatte. Wir hörten uns ihre Hamilton Filmmusik an und sangen mit um die Zeit herum zu kriegen. Alex navigierte uns zu Jeffs Auto - das hätte ich in der Dunkelheit nie gefunden. Die Feuerwehrstation war passenderweise eine halbe Meile vom Auto entfernt. Wir hatten zusätzliche Botschaften hinterlassen und einen Text. Leider, reagierte dort niemand und wir mussten ohne Jeffs Fahrrad wegfahren.
Einmal unterwegs auf grossen Autobahnen, begann ich das Krankenhaus anzurufen um eine Information betreffend Jeffs tatsächlichen Zustand zu bekommen. Ich rief an gegen 11:00 Uhr abends und nochmals um Mitternacht um nach jemand zu fragen der uns helfen konnte. Das war das Problem mit der gegenwärtigen Besuchsregelung. Ich hatte keine Ahnung über seine Situation außer das was er mir gesagt hatte. Schliesslich rief nach Mitternacht eine Krankenschwester an um mir einige Anmerkungen aus seinem Krankenblatt vorzulesen. Sie sagte nur dass er etwas Luft um seine Lungen herum hatte und dass er am Morgen wieder geröntgt würde um zu sehen ob seine Lunge stabil wäre.
Wir kehrten gegen 2 Uhr morgens nach Hause zurück. Ich kroch ins Bett und betete.
Sonntagmorgen-Ostersonntag.
Die Leute begannen mir gegen 7 Uhr morgens SMS zu schicken um mehr zu erfahren. Niemand hatte meinen Hühnern, dem Hund und den Katzen gesagt dass ich nur 5 Stunden Schlaf gehabt hatte. Ich musste aufstehen und loslegen. Gegen 10 Uhr rief Jeff aus seinem Zimmer an, mit dem Arzt der präsent war. Diesmal redete der Doktor. Es stellte sich heraus dass die eine gebrochene Rippe tatsächlich fünf von sechs waren, alle auf seiner rechten Seite, manche Rippen waren an mehr als einer Stelle gebrochen. Der Arzt sagte mir dass seine Lunge sich vom Bereich des Brustkastens gelöst hatte und gezwungenermassen die Luft in seinen Körper presste. Er hatte keine Gehirnerschütterung. Sein Kiefer war nicht verletzt. Seine Schultergelenk war in der Nähe des Schlüsselbeins abgebrochen. Seine Brust war stark geprellt. Der Doktor wollte ihn noch ein oder zwei Tage dort behalten um sicher zu stellen dass seine Lungen stabil waren (nicht zusammenfielen) und dass sie Jeffs Schmerzen kontrollieren konnten.
Als wir im Lauf des Tages miteinander redeten erzählte er Alex und mir von seiner Fahrt und wie genau seiner Meinung nach die Ereignisse stattfanden. Er sagte dass er, während er diese ausgedehnte bergabführende Strecke hinab fuhr, eine scharfe Kurve näher kommen sah. Er war jene Route schon vorher gefahren hatte aber etwas falsch eingeschätzt und er wusste dass er sie nicht so durchfahren konnte wie erhofft. Er hatte in jenem Moment die Klarheit die Wahl zu treffen, entweder gegen die Brüstung auf seiner Seite zu rutschen, wobei er seinen Körper vollständig verschrammen und möglicherweise sein Bein beim Aufprall brechen würde, oder die Brüstung frontal anzugehen und über das Geländer zu gehen. Er fand dass er den Bereich gut genug kannte dass er leichter hinüber gehen würde. Er erinnerte sich auch daran dass man nie das Fahrrad loslässt bei einem Unfall - also blieb er dabei. Siehe das Bild von der Brücke unten.
Als er landete wusste er dass er nur Minuten hatte um sich zu bewegen ehe der Schock eintreten und sein Gehirn die Schmerzen melden würde. Er wusste dass seine Schulter und sein Kiefer verletzt waren aber er musste die Böschung hinauf zur Strasse klettern um gesehen und gefunden zu werden. Ein anderer Radfahrer war vorbei gekommen und hatte ihn gefunden. Jeff hatte sein Mobiltelefon dabei aber an diesem Teil der Strecke gab es kein Netz. 'Gary' war bei ihm geblieben bis jemand im Auto vorbei kam. Gary schickte den anderen nach oben (oder hinunter) um ein Netzsignal zu bekommen um 91 anzurufen. Die Notärzte fanden ihn und sagten ihm dass er über die Barrikade gestürzt war und 20 Fuß unten auf Steinen landete. Dass er Glück hatte noch lebendig zu sein. Dass er Glück hatte noch fähig zu sein jenen Hügel zu ersteigen um gefunden zu werden.
Montagmorgen:
Ich erhielt wieder einen Anruf von Jeff mit der Präsenz vom Arzt. Sie hatten weitere Röntgenaufnahmen gemacht und seine Lunge sah noch gut aus. Sie erklärten ihm seine Fortschritte und sagten dass sie ihn noch nicht entlassen möchten. Er hatte eine schlimme Nacht mit Schmerzen gehabt und er brauchte etwas Stärkeres um die Schmerzen auszuhalten. Er atmete noch nicht natürlich sondern benutzte seine Muskeln um ein und aus zu atmen. Seine Fitness konnte damit umgehen aber er musste wieder tiefer und natürlicher atmen. Wenn alles im Lauf des Tages gut verlaufen würde, so würden sie darüber nachdenken ihn am Dienstagmorgen zu entlassen.
Als ich später am Telefon mit ihm allein sprach sagte er mir dass er sich während der Nacht gelähmt fühlte. Er konnte sich in keiner Richtung bewegen ohne dass scharfe Schmerzen seinen Oberkörper durchbohrten. Sie hatten ihm sogar Schleimlöser gegeben damit er Husten konnte um seine Lungen sauber zu halten und dass jeder Hustenanfall ihm die Tränen in die Augen trieb.
Zur Zeit des Abendessens am Montag rief er wieder an und sagte dass sie planten ihn am Dienstag zu entlassen. Ich war besorgt ob es nicht zu früh war, wenn er noch Probleme hatte mit der Handhabung der Schmerzen. Ich war beunruhigt wegen der dreistündigen Autofahrt. Ich war beunruhigt weil er natürlich kein guter Krankenpatient ist. Ich musste dies alles beiseite schieben und auf den morgigen Anruf warten. Falls er eine gute Nacht hatte (Handhabung der Schmerzen und positive Röntgenaufnahme) dann würden sie ihn nach Hause schicken.
Dienstagmorgen:
Ich erhielt um 5:30 eine SMS dass er eine gute Nacht hatte. Er rief mich um 6:30 morgens an um zu sagen dass sie ihn entlassen würden. Innerhalb einer halben Stunde war ich im Auto mit einem Beutel mit Kleidern. Er hatte mich auch gebeten sein Rasierzeug mitzubringen da er, seit er dort angekommen war, noch keine Dusche gehabt hatte.
Als ich ankam musste ich oben anrufen und bei Tür 4 auf eine Krankenschwester warten die herunter kommen sollte um ihm seinen Beutel zu bringen. Ich erklärte dem Wachposten wenn er seinen Beutel nicht bekommen würde so müsste er nackt fortgehen. Ich musste parken und warten dass er duschte und sich ankleidete. Als er aus dem Rollstuhl aufstand und auf mich zukam konnte ich kaum glauben wie gut er aussah. Er kam direkt vom Rollstuhl zu mir, bewegte sich langsam. Sein Gesicht war geschwollen und seine Sprache war beeinträchtigt. Ich wusste dass ich ihn nicht umarmen konnte weil die eine Seite total beschädigt war. Ich hielt sein Gesicht und küsste ihn und setzte ihn behutsam ins Auto. Er wollte wissen was mit seinem Fahrrad war. Was zum Teufel ist das nur mit diesem Fahrrad? Ich zögerte die extra Stunde zu fahren um es mitzunehmen. Er wollte das Rad wirklich sehen und haben (nicht dass er es in Bälde wieder benutzen könnte!) Mit einigen weiteren Telefonnummern kontaktierten wir den Brandmeister welcher einen anderen Freiwilligen schicken wollte um uns auf der Station zu treffen. Dazu hatten sie ihm eine Extradosis Schmerzmittel gegeben also war die Zeit günstig für eine Fahrt in die Berge.
Wir erreichten die Feuerwehrstation und Vickie traf uns davor. Sie war tatsächlich Samstagnachmittag dabei gewesen und hatte sich um Jeff gekümmert. Sie sagte es sei schön zu sehen dass er so gut aussah. Sie redeten über jenen Teil vom Parkway. Sie sagte dass sie sie die 'High Arch Brücke' nennen. Sie waren schon für eine Anzahl von Motorradunfällen dort gewesen und waren überrascht herauszufinden dass er auf einem Fahrrad war. Während sie über die Stelle redeten wo er über die Brücke stürzte und wo er gelandet war, sagte sie dass es eher 30 Fuß waren die er hinab gestürzt war. Uns extra gesegnet und dankbar fühlend, machten wir uns auf den Weg nach Hause. Sein Fahrrad ist in einem unglaublich guten Zustand. Abgesehen von der Vordergabel, dem Vorderrad und dem Reifen selbst gab es keine Schäden. Sein Sitz war nicht einmal verkratzt.
Dienstagabend:
Wir installierten Jeff mit dem Liegesessel in unserem Schlafzimmer für die beste Lage zum Schlafen/Ruhen. Leider haben wir keinen Liegesessel mit linker Betätigung, aber ich war bereit nach Bedarf aufzustehen um ihm hinein und heraus zu helfen.
All seine Medikamente vom Unfall und die passenden Zeiten auszusortieren war eine Geduldsprobe. Ich verbrachte 20 Minuten mit dem aussortieren von Karteikarten und Näpfchen für die nächsten 12 Stunden. Ich musste die verschiedenen Zeitabstände zwischen den Dosierungen von all den verschiedenen Medikamenten berücksichtigen. Ich setzte meinen Wecker für 12:30 nachts, 2:30, 4:30, 6:30 morgens dass er die benötigten Medikamente zur rechten Zeit rasch bekommen konnte. Ich war so stolz über meinen Plan bis Jeff 30 Minuten vor der erlaubten Zeit kam und sagte er würde sofort etwas benötigen. Mit jenen paar Worten war mein schöner Plan für die Nacht obsolet geworden. Ich musste meine Weckzeiten total umändern und entschied die Dinge zu nehmen wie sie kamen.
Mittwochmorgen:
Wir schafften es über die Nacht! Wir blieben beim Plan von 'alle zwei Stunden' Schmerzmittel. Er musste einige extra Zeiten aufstehen und sich wieder hinlegen. Hund Scooter kooperierte und war einverstanden mitten in der Nacht Gassi zu gehen. Insgesamt hatte ich etwa 5 Stunden Schlaf mit Unterbrechungen.
Während wir über die Ereignisse des Wochenendes diskutierten kamen wir zu einigen interessanten Schlussfolgerungen über das was geschah als Jeff über die Mauer flog und 30 Fuß tiefer landete. Beweisstück um Beweisstück brachte weiteres Staunen für uns. Nummer 1- Wir sind gesegnet. Jeder der 30 Fuß tief herunter auf Steine fällt und mit nur einigen gebrochenen Rippen und einer verletzten Lunge davonkommt ist schon ein Wunder an sich. Aber es gibt noch mehr an dieser Geschichte. Ich sehe mir Jeff heute genauer an. Nummer 2- Er hat überhaupt keine Prellungen am Rücken wo er unserer Meinung nach auftraf. Die Prellungen sind nur im Bereich seiner Schulter/Schlüsselbeins. Nummer 3- Mir wurde klar dass wir im Krankenhaus mit seinem Mobiltelefon redeten. Er hat sein Mobiltelefon beim Radfahren in seiner Rückentasche. Dieses hätte eigentlich zertrümmert sein müssen. Heute wusch ich sein Radtrikot welches sie aufschnitten, ich glaube er möchte es als Souvenir behalten. Nummer 4- In der Rückentasche seines Trikots war ein noch verpacktes Snack. Dieses hätte eigentlich aufplatzen müssen wenn er darauf gelandet wäre. Bei der Überprüfung seines Helms von dem er dachte dass er ihm eine Gehirnerschütterung erspart hatte, gab es - Nummer 5- keinen Kratzer am Helm.
Also hier ist zu welcher Schlussfolgerung wir gelangt sind: Als er während dem Unfall über die Brüstung flog, hielt er die Lenkstange fest wie vorgegeben. Er muss sich überschlagen haben (Salto) mindestens einmal, da er sich daran erinnert seinen Radreifen gesehen zu haben. Diese ganze Zeit hatten wir angenommen dass er flach auf seinem Rücken landete - tatsächlich muss er aufrecht auf seinem Rad sitzend gelandet sein wobei die Lenkstange ihm in die Rippen krachte und seine Rippen brach. Gott ging an jenem Tag mit Jeff auf seinem Rad über jene Brüstung. Er geht überallhin mit Jeff. Jeder der Jeff kennt weiss dass er in der Vergangenheit es bereits aus einigen schlimmen Situationen schaffte. Gott landete jenes Fahrrad aufrecht mit Jeff der mit seinem Gewicht darauf fiel und dann erst umfiel. Es gibt keine andere Weise um all die obigen Beweise zu erklären.
Ich dachte immer dass das Lied sei: 'Jesus take the wheel' (Jesus nimm das Steuer). Ich habe es umbenannt 'Jesus nimm die Lenkstange'. Es gibt keinen treueren Gott als den Gott dem wir dienen.
Hintergrundinformationen:
Geschlecht: Männlich
Datum an dem die NTE stattfand: 4/11/2020
Gab es zum Zeitpunkt Ihrer Erfahrung ein damit zusammenhängendes lebensbedrohliches Ereignis? Ja Unfall
NTE Elemente:
Wie betrachten Sie den Inhalt Ihrer Erfahrung? Beides angenehm UND unangenehm
Fühlten Sie sich von Ihrem Körper getrennt? Ich verlor die Wahrnehmung meines Körpers
Wie war Ihre höchste Ebene von Bewusstheit und Wachheit während Ihrer Erfahrung, im Vergleich mit Ihrer Bewusstheit und Wachheit im Alltag? Mehr Bewusstheit und Wachheit als normal
Zu welchem Zeitpunkt während der Erfahrung erlebten Sie die höchste Ebene von Bewusstheit und Wachheit? Während ich in die Luft flog bevor ich im Flussbett landete.
Erhöhte sich die Geschwindigkeit Ihres Denkens? Nein
Schien die Zeit sich zu beschleunigen oder zu verlangsamen? Die Zeit schien schneller oder langsamer zu fließen Alles schien langsamer zu vergehen.
Waren Ihre Sinne lebhafter als gewöhnlich? Nein
Hat sich Ihr Gehör auf irgendeine Weise von Ihrem normalen Gehör unterschieden? Unsicher Kein Unterschied
Schienen Sie Dinge zu bemerken, die sich an einem anderen Ort zutrugen? Nein
Gingen Sie in einen Tunnel hinein oder durch einen Tunnel hindurch? Nein
Begegneten Sie irgendwelchen (lebenden) oder verstorbenen Wesen, oder nahmen Sie sie wahr? Nein
Sahen Sie ein strahlendes Licht, oder fühlten Sie sich davon umgeben? Nein
Sahen Sie ein nicht irdisches Licht? Nein
Schienen Sie in eine andere, nicht irdische Welt einzutreten? Ein unbekannter und sonderbarer Ort
Welche Emotionen verspürten Sie während der Erfahrung? Peace.
Hatten Sie ein Gefühl von Frieden oder Wohlgefühl? Unglaublicher Frieden oder unglaubliches Wohlgefühl
Hatten Sie ein Gefühl von Freude? Ein Glücksgefühl
Hatten Sie ein Empfinden von Einheit oder Harmonie mit dem Universum? Ich fühlte mich nicht länger im Konflikt mit der Natur
Schienen Sie plötzlich alles zu verstehen? Nein
Erlebten Sie Szenen aus Ihrer Vergangenheit? Ich erinnerte mich an viele vergangene Ereignisse Das alles geschah.
Erlebten Sie Szenen aus der Zukunft? Nein
Erreichten Sie eine Begrenzung oder eine begrenzende physische Struktur? Ja Ich flog 30 Fuß von einer Brücke ehe ich im Flussbett landete.
Kamen Sie an eine Grenze oder an einen Punkt ohne Wiederkehr? Ich gelangte zu einer definitiven bewussten Entscheidung ins Leben zurückzukehren Siehe Bericht.
Gott, Spiritualität und Religion:
Welche Religion hatten Sie vor Ihrer Erfahrung? Unsicher Nicht-konfessioneller Christ.
Haben sich Ihre religiösen Praktiken seit Ihrer Erfahrung verändert? Nein
Welche Religion haben Sie jetzt? Christlich- Anders Christlich
Enthielt Ihre Erfahrung Merkmale die mir Ihren irdischen Überzeugungen übereinstimmten? Inhalte die insgesamt mit den Überzeugungen die Sie zum Zeitpunkt Ihrer Erfahrung hatten übereinstimmten
Gab es Veränderungen in Ihren Überzeugungen und Werten wegen Ihrer Erfahrung? Nein
Sahen Sie verstorbene oder religiöse Geister? Nein
Begegneten oder bemerkten Sie irgendwelche Wesen, die vormals auf der Erde lebten und die namentlich in Religionen beschrieben werden (z.B.: Jesus, Mohammed, Buddha usw.)? Nein
Erhielten Sie während Ihrer Erfahrung Informationen über eine Existenz vor der sterblichen Existenz? Nein
Erhielten Sie während Ihrer Erfahrung Informationen eine universale Verbundenheit oder Einheit? Nein
Erhielten Sie während Ihrer Erfahrung Informationen über die Existenz Gottes? Ja Gott oder einer seiner Botschafter redete mit mir.
Betreffend unser irdisches Leben außerhalb der Religion:
Erhielten Sie während Ihrer Erfahrung besonderes Wissen oder Informationen über Ihre Bestimmung/Ihr Ziel? Nein
Erhielten Sie während Ihrer Erfahrung Informationen über den Sinn des Lebens? Ja Ich fühlte dass ich eine Wahl hatte um in die Welt zurückzukehren und die Fehler die ich gemacht hatte zu korrigieren.
Glauben Sie nach Ihrer Erfahrung an ein jenseitiges Leben? Unsicher Unsicher n/a Ich war unsicher
Erhielten Sie Informationen wie wir unsere Leben leben sollen? Ja Lest den Bericht.
Erhielten Sie während Ihrer Erfahrung Informationen betreffend die Schwierigkeiten, Herausforderungen und Nöte des Lebens? Nein
Erhielten Sie während Ihrer Erfahrung Informationen über Liebe? Nein
Die Veränderungen in Ihrem Leben seit Ihrer NTE waren wie folgt: Beides angenehm UND unangenehm
Welche Veränderungen traten in Ihrem Leben auf nach Ihrer NTE? Unsicher
Haben sich Ihre Beziehungen spezifisch verändert wegen Ihrer Erfahrung? Unsicher Ja
Nach der NTE:
War die Erfahrung schwierig mit Worten auszudrücken? Ja Der Spielraum der Zeitachse der mir präsentiert wurde war mehr als Worte ausdrücken können.
Wie genau erinnern Sie sich an die Erfahrung im Vergleich zu anderen Lebensereignissen die um dieselbe Zeit stattfanden? Ich erinnere mich genauer an die Erfahrung als an andere Lebensereignisse, die um dieselbe Zeit stattfanden
Haben Sie irgendwelche übersinnliche, außergewöhnliche oder andere besondere Gaben nach ihrer Erfahrung, die Sie vor Ihrer Erfahrung nicht hatten? Nein
Gibt es einen Teil oder mehrere Teile Ihrer Erfahrung, die für Sie besonders bedeutsam oder signifikant sind? Ich hörte auf zu trinken.
Haben Sie diese Erfahrung jemals anderen mitgeteilt? Ja Ich hatte über 10000 Sichtungen in sozialen Medien und war auf Podcasts. Es gibt einen Bericht darüber in der 'Epoch Times' welchen Pat Baldridge 2021 veröffentlichte.
Hatten Sie vor Ihrer Erfahrung irgendein Wissen über Nah-Tod-Erfahrungen (NTE)? Nein
Wie beurteilten Sie die Realität Ihrer Erfahrung kurz nachdem sie stattfand (Tage oder Wochen)? Erfahrung war definitiv real
Wie beurteilen Sie die Realität Ihrer Erfahrung jetzt? Erfahrung war definitiv real
Hat irgendwann in Ihrem Leben irgendetwas je einen Teil der Erfahrung reproduziert? Nein