Anna W NTE
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Erfahrungsbeschreibung:

Nach meiner Gebärmutterentfernung wurde ich nach Hause entlassen. Ich wurde jedoch 6 Tage später, wegen starker Schmerzen und hohem Fieber wieder ins Krankenhaus eingeliefert. Die Befunde ergaben, da mein Blut infiziert war und ich Bauchfellentzündung bekam und ein Scan zeigte auf, daß ich an 2 Plätzen an inneren Blutungen litt. Die Infektionsrate ging auf 327 CRP hinauf. (CRP ist die Messung eines Schmerz-Reaktions-Proteins im Blut, daß bei Infektionen entsteht). Die Schmerzen waren unglaublich. Ich benötigte eine Notoperation um die Flüssigkeit zu entfernen und um die infizierte Gegend in meiner Bauchhöhle zu waschen.

Vor 15 Minuten war ich in das Operations-Theater gebracht woren, ich lag in meinem Spitalsbett und hatte ein überwältigendes Schmerzgefühl. Plötzlich veränderte sich mein Bewußtsein und der Raum erfüllte sich mit hellem Licht. Und gerade zu mir her, schwebten meine letzte Großmutter und letzte Schwiegermutter. Sie kamen um auf jeder Seite meines Bettes zu rasten - meine Großmutter zu meiner Linken und meine Schwiegermutter zu meiner Rechten. Nur meine Schwiegermutter sprach. Sie sagte, daß es jetzt noch nicht meine Zeit sei, um mit ihnen zu gehen, aber daß sie jetzt hier seien, um mir mit meinen Schmerzen zu helfen. So "zogen" sie mich aus meinem Körper heraus und ich schwebte gerade nach oben, in einer kurzen Distanz zum Körper, wo ich stehenblieb und dort schwebte. Sobald ich meinen Körper verließ, war alles friedlich und ich fühlte keinen Schmerz mehr. Meine Schwiegermutter zeigte auf einen weißleuchtenden Faden der auf einem Ende von "schwebenden mir" bis zu meinem Körper am Bett verbunden war. Sie unterwies mich vorsichtig zu sein, daß ich nicht den Faden zerreiße, weil ich ihn dazu brauchen werde, wieder in meinen Körper zurückzukommen. Von oben aus konnte ich klar meinen Ehemann und die Ärzte erkennen, wie sie sich um mein Bett herum versammelten. Der Raum war mit einem wunderschönen weißen Licht erfüllt. Wenn ich durch dieses weiße Licht hindurchsah, konnte ich lebendige Farben sehen, so gut als auch die normalen Objekte im Raum. Ich blieb friedvoll über meinem Körper schweben bis ich zum OP-Raum gebracht wurde. Auf einmal verschwanden meine Schwiegermutter und meine Großmutter. Auf ihrem Platz, neben meinem Bett, erschien mein letzter Großvater, gekleidet in einen weißen Mantel. (Er war während seines Lebens ein allgemein-praktizierender Arzt. Jedoch habe ihn aber niemals während meines Lebens getroffen. Er starb, als ich 7 Jahre alt war!) Er sprach mit mir und machte mich darauf aufmerksam, wo die drei inneren Hauptinfektionen waren. Er erklärte den Sitz derselben in Latein (ich spreche keine Latein), mit anderen medizinischen Details, und dann entschwand er. Ich kehrte sofort in meinen Körper zurück, und so war ich fähig, dem Operateur und meinem Ehemann zu wiederholen, was mir mein Großvater soeben erklärt hatte. Der Chirurg macht detaillierte Notizen von dem, was mein Großvater erklärte, wo die Infektionen saßen und mein Ehemann hörte zu.

Einige Tage später nach der (erfolgreichen) Operation, sprach ich mit dem Chirurgen. Er erklärte mir, daß er noch niemals zuvor mit jemand in solchem Zustand, gesprochen hätte (SRP327-i.e. in solch großem Schmerz), der fähig war so klar zu sprechen. Und auch konnte er noch niemals auf solch genaue Informationen vor einer Operation zurückgreifen, wo man infizierte Gegenden finden kann. Er sagte, daß die Erklärungen meines Großvaters, ihm sagten, daß er einige innere Organe zur Seite schieben mußte, um an die dritte infizierte Gegend zu gelangen. Ohne diese Informationen meines Großvaters, hätte er diese leicht übersehen können, weil wie er selbst zugab, war die Diagnose, nur zwei innere Infektionen, nicht drei. Es war genauso wie mein Großvater es beschrieben hatte. Er sagte, daß es da eine Gegend von infizierter Flüssigkeit in einem "versteckten" Teil meines Beckens gab und beschrieb, in Zentimetern genau, wo man die Flüssigkeit absaugen müsse. Es war neben einer Blutung.

War die Erfahrung schwierig, sie in Worten auszudrücken? Ja, es war eine außerkörperliche Erfahrung.

Gab es zur Zeit deiner Erfahrung lebensgefährliche Umstände? Ja, ich stand gerade vor einer Notoperation.

ZU welcher Zeit deiner Erfahrung hattest du deinen höchsten Bewußtseinszustand von Wachheit und Klarheit? Während des Moments wo ich zu schweben begann, direkt nachdem ich aus meinem Körper herausgezogen wurde.

Wie war dein höchster Zustand des Bewußtseins und der Klarheit während deiner Erfahrung, verglichen zu deinem normalen alltäglichen Zustand von Klarheit und Wachheit? Mehr Bewußtsein und Klarheit als normal.

Wenn dein höchster Bewußtseinszustand und die Klarheit während deiner Erfahrung höher waren, als dein alltäglicher Bewußtseins-und Klarheitszustand, erkläre es bitte: Während des Moments wo ich zu schweben begann, direkt nachdem ich aus meinem Körper "herausgezogen" wurde.

Ist deine Vision anders gewesen, als dein alltägliche Vision (in irgendeinem Aspekt wie Klarheit, Feld von Visionen, Farben, Helligkeit, tiefer Wahrnehmungsgrad von Festigkeit/Transparenz von Objekten etc.? Ja, da war mehr Tiefe, mehr Transparenz und unglaubliche Farben. Seit der Erfahrung war ich fähig, alle Details zu zeichnen und zu malen, farbenprächtige Canvasse. Zuvor konnte ich noch niemals Details und Farben so klar wiedergeben, wie ich es jetzt kann.

Hat dein Hören, im Vergleich mit deinem alltäglichen Hören (in jedem Aspekt wie Klarheit, die Fähigkeit die Quelle von Tönen erkennen zu können, Tonhöhe, Lautstärke,etc.), differenziert? Ja, ich konnte klar meine letzten Verwandten hören, obwohl die Krankenhausbeschäftigten im Raum weniger klar waren, (obwohl was sie zueinander sagten war klar genug, daß ich es auch verstand).

Welche Emotionen hattest du während deiner Erfahrung? Frieden, Ruhe, schmerzfrei, weise, entspannt, glücklich meine letzten Verwandten wiederzusehen, Ruhe, und das Wissen, ich bin in guten Händen.

Bist du durch ein Tunnel gegangen? Nein

Did you see an unearthly light? Ja, helles, weißes Licht. Es entstand in der Mitte des Raumes und breitete sich in Strahlen von Licht aus. Objekte im Raum, erschienen farbig, aber mit mehr Farben als normal.

Hast du andere Wesen getroffen? Ja, meine Großmutter, meine Schwiegermutter und meinen Großvater.

Hast du eine Lebensrückschau gehabt? Ja, ich lernte, daß mein Leben jetzt noch nicht zu Ende ist und daß ich noch meine Studien fertig machen muß und anderen Menschen helfen, mein ganzes Leben lang.

Hast du während deiner Erfahrung etwas von Menschen oder von Ereignisse beobachtet oder gehört, daß du später bestätigen konntest? Nein

Hast du einen wunderschönen oder auf andere Weise beeindruckenden Ort, Platz oder Dimension besucht oder gesehen? Nein, ich blieb in meinem Krankenhauszimmer.

Hast du ein Gefühl von einer veränderten Zeit oder Raum gehabt? Ja, es war "zeitlos", und das Krankenhauszimmer sah aus, als ob es irgendwo anders gewesen sei.

Hast du ein Gefühl von speziellem Wissen, universellem Wissen oder Zweck? Ja, nicht ich, aber mein zuletzt verstorbener Großvater erzählte mir Dinge, die ich dann meinem Arzt übermittelte.

Hast du eine Grenze oder limitierte körperlich Struktur erreicht? Ja, die Grenze war eine Schnur, die mit meinem Körper verbunden war. Mir wurde gesagt, daß ich nicht über die Grenze (die Schnur zerreissen) gehen soll, denn wenn ich es täte, könne ich nicht mehr in meinen Körper zurückkehren.

Hast du zukünftige Ereignisse gesehen? Ja, daß ich meine Studien fertigmachen werde und in der Zukunft mit meinen eigenen Patienten arbeiten werde.

Hast du nach deiner Erfahrung irgendwelche speziellen Fähigkeiten wie psychische, paranormal oder andere, die du vorher noch nicht hattest? Ja, jetzt kann ich fühlen, ob die Patienten ihren Schmerz verbergen und ich kann Notfälle spüren. Ich kann eine Art "Wissen" haben, wenn die Patienten in Gefahr sind, ohne daß ich vorher irgendeine Information darüber bekomme.

Hast du deine Erfahrung mit anderen geteilt? Ja, direkt nach der Erfahrung, ich erzählte es meinem Ehemann und dem Chirurgen, sonst niemandem. Meinen besten Freunden erzählte ich es nach 1 1/2 Jahren. Mein Mann ist jetzt viel offener für paranormale Erfahrungen.

Hast du schon vor deiner Nah-Todes-Erfahrung (NTE) etwas darüber gewusst? Ja, ich hatte davon gehört, aber war nicht daran interessiert. Jetzt will ich noch mehr über andere NTE-Erfahrungen hören.

Wie ist deine Sicht über deine Erfahrung jetzt (Tage und Wochen nach dem sie geschehen ist? Die Erfahrung war wirklich, echt. Und zu der Zeit war sie extrem real.

Waren ein oder mehrere Teile deiner Erfahrung speziell für dich bedeutungsvoll oder signifikant? Ja, speziell das Wissen meines Großvaters über meine Diagnose, die er mir gab, damit ich sie dem Chirurgen weitergeben könne, damit die Operation erfolgreich verlaufen möge. Ich fühle, daß er auch jetzt noch um mich herum ist, mir hilft im täglichen Leben meine eigenen Fähigkeiten zu verbessern, speziell in meiner derzeitigen Arbeit als Distrikts-Krankenschwester.

Wie siehst du aus heutiger Sicht die Realität deiner Erfahrung? Die Erfahrung war wahrscheinlich real. Manchmal zweifle ich an meiner Erfahrung und denke an die Menge von Morphium, das mir gegeben wurde.

Haben sich deine Beziehungen, speziell als Ergebnis deiner Erfahrung, geändert? Ja, ich bin jetzt viel enger mit meinem Mann zusammen und meiner besten Freundin.

Hat sich dein religiöser Glaube/die Praktiken speziell als Ergebnis deiner Erfahrung geändert? Unsicher, ich habe nicht viel geändert in Bezug auf Religion.

Hast du nach deiner Erfahrung, andere ähnliche Erfahrungen, Medikamente oder Substanzen gehabt/genommen, die irgendeinen Teil deiner Erfahrung wiedergegeben hat? Nein

Gibt es noch irgend etwas von deiner Erfahrung, daß du noch gerne hinzufügen möchtest? Patienten sollten darüber befragt werden, ob sie eine solche Erfahrung gehabt haben, wenn sie aus dem Krankenhaus entlassen werden.

Haben die Fragen die gestellt wurden und die Informationen, die du mitgeteilt hast, genau und umfassend, deine Erfahrung beschrieben? Ja